Sinnvolle Ergänzung der Kassenärztlichen Basisversorgung

Die rechtliche Ausgangsposition ist die verpflichtende Übernahme von medizinischen Leistungen durch die Kassen im Falle der medizinischen Notwendigkeit.

Die Notwendigkeit ist dann gegeben, wenn sich die Störung oder Erkrankung einer Diagnose zuordnen lässt.

Beispiele für IGeLeistungen:

  • Laboruntersuchungen auf Wunsch, ohne medizinische Indikation
  • Laboruntersuchung mit der Frage der Fruchtbarkeit*
  • Testverahren zur Bestimmung von Erkrankungsrisiken
  • Abstrichuntersuchungen zur Bestimmung von HP – Viren*
  • Untersuchungen, ob HIV oder Geschlechtskrankheiten vorliegen*
  • Impfungen*

* wenn keine medizinischen Gründe vorliegen.

So viel zum rechtlichen Aspekt. Die Gesetzlichen Krankenkassen handeln hier durchaus rechtskonform und es ist ihnen auch kein Vorwurf daraus zu machen.

Durch die Fortschritte der Medizin und der medizinischen Testverfahren, aber auch durch eine sich durchsetzende Änderung im Gesundheitsbewusstsein der meisten Patienten, hat sich das Spektrum medizinischer Leistungen in den letzten Jahren stark verändert.

Zum derzeitigen Zeitpunkt sehe ich aus ärztlicher Verantwortung während der normalen Sprechzeiten nur die Ultraschalldiagnostik als sinnvolle Ergänzung meiner schulmedizinischen Tätigkeit.

Rechtlich bin ich verpflichtet, meine Patientinnen über diese IGeLeistungen zu informieren.