Samuel Hahnemann hatte als umfassend gebildeter Mensch und sehr akribischer Forscher Gedanken formuliert und Zusammenhänge vorausgedacht, deren weitreichende Inhalte sich erst heute in ihrem vollen Glanz erschließen.

Das „Wunder Hahnemann“ erscheint aus heutiger Sicht umso strahlender, wenn man sich bei der Lektüre seiner Schriften klar macht, dass es sich nicht um die Erkenntnisse eines modernen Physikers, zeitgenössischen Psychosomatikers oder fortschrittlichen Gesundheitspolitikers der Jetztzeit handelt, sondern um die Gedanken eines Menschen des frühen 19. Jahrhunderts.

Hahnemann selbst konnte diese weitreichenden Gedanken formulieren, weil er sich stets auf seinen luziden Verstand verließ, seiner inneren Intuition folgte und sich bewusst vom medizinischen und naturwissenschaftlichen Zeitgeist distanzierte. Diese Distanz war letztlich aus seinem überragenden medizinischen und pharmazeutischen Wissen möglich, dass er sich durch internationale Lektüre in sieben Sprachen, die er fließend sprach, angeeignet hatte.

Ich freue mich auf diese Arbeit, die das Verständnis für den Mann und dessen genialer Idee, aus der sich die weltumspannende Heilkunst der Homöoapthie entwickelte, vertiefen soll.

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